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Nebenfaecher im Diplomstudiengang

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Guenter Hinrichs
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Beiträge: 67

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Beitrag Verfasst am: Di 25.04.06, 15:36       Titel: Nebenfaecher im Diplomstudiengang Nach oben

Ich habe zu diesem (fuer mich zweiten) Semester von Wirtschaftsmathematik in den normalen Diplomstudiengang gewechselt (die Vorlesung von Prof. Dr. ... Kirsch hat einiges zu dieser Entscheidung beigetragen) und brauche jetzt natuerlich ein Nebenfach. Wenn ich aus der langen Liste der zugelassenen Faecher diejenigen streiche, bei denen sich gravierende Ueberschneidungen mit den Mathe-Vorlesungen ergeben, bleibt allerdings kaum etwas uebrig. Deshalb wuerde mich interessieren, wie andere von euch, die nicht gerade so ein unproblematisches Fach wie Informatik oder Physik waehlen wollten, dieses Problem geloest haben. Hat z.B. jemand versucht, in Volkswirtschaft einen Schein zu machen oder Meteorolgie gewaehlt, ohne die Vorlesungen zu besuchen? Oder sollte man eher die Strategie verfolgen, drei oder vier Mathevorlesungen in einem Semester zu hoeren, um dann anschliessend ein reines Nebenfachsemester einlegen zu koennen?

_________________

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martin_huber
Neuling
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Beiträge: 13

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Beitrag Verfasst am: Di 25.04.06, 16:20       Titel: Nach oben

VWL war bei mir kein Problem. Ich habe im Sommersemester05 angefangen. AnalysisI und Einfürhung in Zahlentheorie gehört und VWLI mit Übungen (sind so zahlreich, da ist immer eine passende ohne Überschneidung mit dabei), was kein Problem war.(und überall Schein gemacht).

Zweites Semester AnalysisII, Linalg I, Einführung in Stochastik und VWLII mit Übungen ohne Überschneidung. (überall erfolgreich Schein gemacht) Einzige Überschneidung war eine Stunde mit Stochastik. Aber diese Stunde war der Tutoriumsteil der Übung, sodass dies kein Problem darstellte.

Dieses Semester muss VWLIII ruhen wegen Überschneidung. Ich mache aber NumerikI, Diff.gleichungen, AnalysisIII und LinalgII, sodass ich, ohne eine Mathevorlesung mehr fürs Vordiplom zu brauchen, ohne Probleme im nächsten Semester VWLIII mitsamt Übungen einschieben kann.

(Wow! Ich brauche ja in diesem Semester keinen Schein mehr zu machen, wenn ich nicht will! Aber vielleicht mache ich doch welche. Sportsgeist muss sein! :D)

Einziges Problem für dieses Semester ist eine innermathematische Überschneidung. Die LinalgII-Übung kollidiert mit Numerik. Mal sehen, was die Terminverlegung des Freitagstermins für mich bringt, ob die Übung vielleicht doch geht.

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Peter
Senior
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Beiträge: 132

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Beitrag Verfasst am: Di 25.04.06, 20:13       Titel: Nach oben

hab zur zeit desselbe problem!
will vwl belegen aber es überschneidet sich mit linalg...

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Kilian Klebes
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Beiträge: 124

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Beitrag Verfasst am: Di 25.04.06, 21:01       Titel: Nach oben

Logik und Wissenschaftstheorie geht ganz gut, vor allem, da nur ein Schein gefordert wird und der Prüfungsstoff mit dem Prüfer vereinbart wird, wie es bei den Logikern und Wissenschaftstheoretikern üblich ist (Die Angaben zu den Nebenfächern auf der Instituts-HP sind weit gefasst)

Allerdings gibt es soweit ich das gesehen habe dort keine Anfangsvorlesungen im SoSe.

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AlexM
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Beiträge: 36

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Beitrag Verfasst am: Mi 26.04.06, 19:50       Titel: Nach oben

Hallo,

Ich könnte zu Psychologie und Logik und Wissenschaftstheorie als Nebenfach ein bisserl was sagen.

Psychologie als Nebenfach war für mich ein Traum. Man muss im Grundstudium nur einen Schein machen, z.B. in "Statistik für Psychologie im Nebenfach", wenn es diese Vorlesung noch gibt. Der Schein ist geschenkt. Es wird im wesentlichen die Schulstochastik behandelt. Kein Zwang, in sonstige Vorlesungen oder Seminare zu gehen. Man liest zu Hause seine interessanten Psychologie-Wälzer und macht dann seinen Prüfungsstoff kurz vor der Prüfung aus.

Logik und Wissenschaftstheorie ist ein wunderbares Gebiet - aber nicht leicht. Man braucht ebenfalls nur einen Schein aus Logik I, II, III oder IV. Und wer Logik I oder II bei den Mathematikern gehört hat oder hört, kann sich diese Scheine anrechnen lassen.

Psychologie-Vorlesungen und Seminare überschneiden sich grundsätzlich immer mit irgendwelchen Mathematikvorlesungen, bei Logik und Wissenschaftstheorie ist das viel besser (die haben dieselben Zeiten wie die Mathematiker und es ist nicht alles um "eine Stunde versetzt").

Liebe Grüße,
Plapper-Alex
(die immer 3 Hauptfachsemester und 1 Nebenfachsemester gemacht hat, bzw. wieder macht *g*)

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Peter
Senior
Senior


Beiträge: 132

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Beitrag Verfasst am: Mo 29.05.06, 8:02       Titel: Nach oben

Kann mir bitte jemand sagen, wo ich das Vorlesungsskript für VWL I kaufen kann und von welchem Prüfer es dieses semester ist?
mfg

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Patrick
Admin
Admin
Patrick

Beiträge: 259

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Beitrag Verfasst am: Mo 22.01.07, 22:40       Titel: Nach oben
Peter hat Folgendes geschrieben:
Kann mir bitte jemand sagen, wo ich das Vorlesungsskript für VWL I kaufen kann und von welchem Prüfer es dieses semester ist?
mfg

hi, ich bin zwar bisserl spaet dran, aber falls jmd mit der gleichen frage in zukunft auch hier reinschauen sollte:
1.) einfach im vorlesungsverzeichnis nachgucken, welcher dozent die veranstaltung gerade haelt. anstatt der gedruckten version koennt Ihr natuerlich auch einfach auf http://webinfo.campus.lmu.de gucken.
fuer hauptstudiumsveranstaltung lohnt es sich auch auf www.isc.lmu.de nachzugucken (-> Hauptstudium -> VWL -> Aktuelles)
2.) dann auf www.vwl.uni-muenchen.de gehen und auf personen klicken und den entsprechenden lehrstuhl auswaehlen. im gegensatz zu mathe findet man in vwl eigentlich so 100% aller kurs-homepages.


Generell denke ich, dass VWL als Nebenfach fuer Mathe gut geeignet ist. Bei uns VWLern gibt es waehrend dem Semester sehr wenig zu tun -ganz anders als durch die Matheuebungsblaetter- und oft ist der meiste Arbeitsaufwand auf die 2, 3 Wochen vor den Klausuren konzentriert.
Insgesamt besteht die VWL vorwiegend daraus, Fragestellungen in Modelle zu packen, wobei natuerlich von den komplexen Details der Realitaet abstrahiert und verallgemeinert werden muss. Das heisst im Klartext, dass wir natuerlich staendig Mathematik benutzen, um mit unseren Modellen rumzujonglieren. Methodisch ist das Ganze aber dabei meist relativ einfach (aus Sicht eines Mathematikers). Ableiten, z.B. beim Maximieren einer Zielfunktion (meist mit Nebenbedingungen; Lagrange, Kuhn-Tucker). Selten mal ne Anwendung des Euler'schen Theorems und noch viel seltener mal etwas Dynamisches (Hamilton-Funktion), aber alles meist auf "Kochbuchrezept".

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