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Edit: Infos inzwischen veraltet
VWL als Nebenfach im Bachelor Mathematik:
Die Nebenfach-PO wurde von der VWL-Fakultät bereits eingereicht, ist aber noch nicht offiziell genehmigt. Es wird aber sehr stark davon ausgegangen, dass der hier geschilderte aktuelle Stand dann auch tatsächlich so als PO kommen wird; nichtsdestotrotz kann natürlich noch keine Gewähr für die Richtigkeit gegeben werden.
Das 30ECTS-Punkte Nebenfach Volkswirtschaftslehre wird folgende Veranstaltungen enthalten:
aktuell:
(1) VWL 1: Notengewicht 9, gleichzeitig auch GOP-Prüfung, einmal wiederholbar. Wird dieses Semester auch angeboten!
(2) VWL 2: Notengewicht 9. Wird dieses Semester angeboten, die VL überschneidet sich aber mit der Dienstagsvorlesung von MIIA.
(3) Empirische Ökonomie: Notengewicht 6.
(4) derzeit als 'Ersatzveranstaltung' (sh. nächster Punkt): Grundzüge der Wirtschaftspolitik bei Prof. Haufler. (Wird erst im SoSe 2009 wieder angeboten; ob momentan auch die Vorlesung "Ausgewählte Bereiche der Wirtschaftspolitik" anrechenbar ist, ist mir nicht bekannt.) Notengewicht 6.
(Anm.: Ist meiner Erfahrung nach nicht zu empfehlen für Studenten, die noch über keine tieferen Kenntnisse -insbesondere in Mikroökonomie- verfügen. )
in Zukunft:
Voraussichtlich ab diesem WiSe wird es ein paar Veränderungen geben: die Vorlesungen werden kleine inhaltliche Anpassungen erfahren und die Namen der Vorlesungen werden sich ebenfalls ändern. Das Ganze wird dann in etwa wohl so aussehen:
(1) "Volkswirtschaftslehre 1 für Nebenfach-Studenten"
(2) "Volkswirtschaftslehre 2 für Nebenfach-Studenten"
(3) "Empirische Ökonomie 1"
(4) "Finanzwissenschaft/Wirtschaftspolitik" ^;
Notengewichte, Wiederholbarkeit und GOP sind analog zu dem o.g. aktuellen Stand.
Hinweise:
- Angebotsturnus: (1) und (2) sollen auch weiterhin beide in jedem Semester angeboten werden.
- Wiederholbarkeit: (2) bis (4) sind beliebig wiederholbar, (1) kann nur ein Mal wiederholt werden.
- Es wird keine Zulassungsvoraussetzungen bzw. vorgegebene Reihenfolge für die Vorlesungen geben. Es wird zwar empfohlen, VWL2 nach VWL1 zu belegen, jedoch ist dies meiner Erfahrung nach nicht wirklich notwendig.
Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass die Klausuren in beiden Fächern unterschiedlich aussehen werden: während in VWL 1 die Klausur (fast) ausschließlich aus dem "Rechnen" von Aufgaben besteht, gibt es in VWL 2 kurz gesagt auch verbal zu beantwortende Fragen zum Hintergrundwissen. Alte Klausuren (des gleichen Professors) bieten einen Einblick, worauf ich hinaus möchte.
- Für die Vorlesung in Empirische Ökonomie können Hauptfachstudenten auf zwei Semester Statistikvorlesungen zurückgreifen. Da in emp.Ök. aber in erster Linie nur die 'Begriffe' Erwartungswert, Varianz und Verteilungen (insbes. die Normalverteilung) sowie der zentrale Grenzwertsatz und das Gesetz der großen Zahlen benötigt werden und dort zwar kurz wiederholt werden, aber in der Stochastik-Vorlesung für Mathematik (im 3. Semester) alle ausführlich behandelt werden, ist es kein Nachteil, emp. Ök. nach Stochastik zu belegen.
Quelle: Dr. Neuhoff im VWL-Prüfungsamt bzw. ISC
^ Um keine falschen "Hoffnungen aufkommen zu lassen":
Der Begriff Finanzwissenschaft ist streng von "Finanzwirtschaft" (in der BWL) zu unterscheiden: die Finanzwissenschaft (an der LMU) hat die 3 Bereiche Steuertheorie und -politik, Allokationstheorie und -politik sowie Fiskal- & Stabilisierungspolitik.
Die Finanzwirtschaft hingegen beschäftigt sich insbesondere mit Investition und Finanzierung innerhalb eines Unternehmens.
Daneben ist anzumerken, dass der Begriff "-politik" nicht im umgangssprachlichen Sinne zu verstehen ist, vielmehr geht es um die theoretische und modellhafte Betrachtung von Instrumenten, die ein Staat für seine Wirtschaftspolitik zu Verfügung hat (z.B. Steuersätze).
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