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ingo
Neuling

Beiträge: 5
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Verfasst am: Mi 20.05.09, 22:08
Titel: Beweis
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Hallo
wer kann mir den Beweis führen, dass für den Summenwert der geometrischen Reihe
(q hoch n) -1 / q - 1
gilt, wenn q und n Element N sind, dann ist auch der Summenwert Element N.
Danke
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Jonas
Junior

Beiträge: 59
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Verfasst am: Do 21.05.09, 11:51
Titel:
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Du kannst den Quotienten ausrechnen:
(q^n - 1) : (q - 1) = q^(n-1) + q^(n-2) + … + q^2 + q + 1
Das dastehende Polynom liefert für natürliche q und n natürliche Werte.
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ingo
Neuling

Beiträge: 5
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Verfasst am: Do 21.05.09, 21:01
Titel:
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was heißt denn den quotient ausrechnen, studier mathe nur im nebenfach
gruß
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Patrick
Admin


Beiträge: 257
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Verfasst am: Do 21.05.09, 22:01
Titel:
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Ich würde das mit vollständiger Induktion beweisen, insbes. wenn Du noch relativ am Anfang Deines Mathe-Nebenfach-Studiums bist.
Weil man es leicht übersehen kann, möchte ich darauf hinweisen, dass die Behauptung so nicht stimmen kann. (Tipp: insbesondere nicht für alle .)
Insofern stimmt Dein Beweis also zumindest so schon mal nicht, Jonas, wenn ich mich nicht täusche…
Im Übrigen: könnte es denn sein, dass es hier nicht um , sondern geht?
Es wäre also vielleicht nicht schlecht, die Behauptung als Ganze hier aufzuschreiben. Dabei hilfreich wäre vielleicht, mit Summenzeichen und Indizes zu arbeiten. Das geht am besten mit :
Um das Folgende zu schreiben:

gibt man hier einfach ein:
[tex]$\forall q \in \N \text{ (??)}\, \text{ und }\ \forall n \in \N : \sum\limits_{i=0}^n \frac{q^i-1}{q-1} \in \N$[/tex].
Das leicht abzuändern ist hoffentlich relativ selbsterklärend bzw. durch einfaches Probieren sofort zu lernen.
Update: Do, 21. Mai, 22:25
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Zuletzt bearbeitet von Patrick am Do 21.05.09, 22:24, insgesamt einmal bearbeitet
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Jonas
Junior

Beiträge: 59
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Verfasst am: Do 21.05.09, 22:24
Titel:
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Durch 0 darf man natürlich nicht dividieren.
Und außerdem bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob ich die Frage beantwortet habe.
Ingo, hast du nach dem Beweis für die Summenwertformel gefragt, oder nach dem Beweis dafür, dass der Summenwert für n aus N und q>=2 natürlich ist? Oder sogar nach beidem?
Es geht wohl schon um natürliche q, sonst würde die zweite Aussage ja überhaupt keinen Sinn machen.
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ingo
Neuling

Beiträge: 5
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Verfasst am: Fr 22.05.09, 10:50
Titel:
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Ja es ging um
.
habe für alle n in für alle i abgeändert und eigentlich soll gezeigt werden dass jedes Glied der Summe aus N ist, wenn es für die summe gilt, dann gilt es doch noch nicht für jedes Glied?
Das Problem kommt aus der Produktionswirtschaft und es soll gelten dass für ein i und q aus N der obige Term auch aus N ist, damit man in als Streckungsfaktor verwenden kann
und dann gleich noch ne Frage: läuft die geometrische Reihe bei i=0 oder i=1 los
Vielen Dank
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rc
Senior


Beiträge: 127
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Patrick
Admin


Beiträge: 257
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Verfasst am: Fr 22.05.09, 13:48
Titel:
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| ingo hat Folgendes geschrieben: |
und dann gleich noch ne Frage: läuft die geometrische Reihe bei i=0 oder i=1 los
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In diesem Fall ist das praktischerweise nicht wichtig, denn der erste Summand ist ja gleich null und ob man 0 nun dazu zählt oder nicht ändert ja am Wert nichts.
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Jonas
Junior

Beiträge: 59
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Verfasst am: Fr 22.05.09, 15:05
Titel:
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Für q > 1 können wir durch (q-1) dividieren und es steht da:

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Patrick
Admin


Beiträge: 257
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Verfasst am: Fr 22.05.09, 15:14
Titel:
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rc, ich stimme Dir zu, dass so einfach nicht geht, wie ich zunächst gedacht bzw. vielleicht angedeutet habe.
Und ingo, ich stimme Dir zu, dass der Beweis darüber laufen sollte/könnte, dass man beweist, dass jeder Summand dieser endlichen Summe eine natürliche Zahl ist, da dann die Summe automatisch auch eine natürliche Zahl ist.
Folgende Beweisidee, die bei mir auch klappt.
Weiterhin eine vollständige Induktion, aber nun für die Summanden, d.h.
die Behauptung mittels vollständiger Induktion zu beweisen.
- Der erste Schritt, der Induktionsanfang, ist dabei analog zu rc gerade eben.
- als Induktionsvoraussetzung (IV) benutzt man dann nicht die meistens verwendete Form “für ein gilt …”, sondern
gilt: .
- bei ist dann mittels allem Bekannten und der Induktionsvoraussetzung (IV) beweisen, dass gilt
.
Dazu ist es vorteilhaft, den Bruch “in Einzelteile zu zerlegen”.
Um klar zu machen, was ich meine, hier eine ganz ähnliche Vorgehensweise, die ich zunächst versucht habe, die aber nicht zum Ziel geführt hat, da ich sie nur für gerade n zum Funktionieren bekommen habe:
Zunächst wie gesagt obige Induktionsanfang und Induktionsvoraussetzung.
Dann der Schritt :
zu zeigen: .
(i) Sei nun n+1 gerade. Dann gilt:
.
Klar: , denn da n+1 gerade ist, ist auch , d.h. da , ist der Faktor .
Es gilt auch, dass der zweite Faktor ist, und zwar nach Induktionsvoraussetzung, denn die IV gilt ja , also auch für , wobei ja durch die Voraussetzung “n+1 gerade” automatisch gilt und trivialerweise natürlich auch erfüllt ist.
Nun haperts an Fall (ii), n+1 ungerade. Aber wie gesagt, das war ja nur als Tipp für die Vorgehensweise gedacht.
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ingo
Neuling

Beiträge: 5
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Verfasst am: Fr 22.05.09, 16:27
Titel:
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Also ich noch mal
wenn ich noch mal den Gedanken von Jonas aufgreife und den Quotient als Polynom für q>gleich2 hinschreibe dann stimmt doch was er sagt, das polynom besteht nur aus natürlichen Zahlen, oder??
denn 1 + q + q^2 …….+q^n-1 ergibt doch dann q^n - 1 / q -1 ist aus N und ich bin fertig
Gruß
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Patrick
Admin


Beiträge: 257
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Jonas
Junior

Beiträge: 59
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Verfasst am: Fr 22.05.09, 20:47
Titel:
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Aber muss es wirklich Induktion sein? (Übung schadet natürlich trotzdem nicht.)
Genügt nicht die oben schon durchgeführte Summenumformung?

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